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Tattoos entfernen: Welche Möglichkeiten es gibt

Tätowierungen entfernen zu lassen, ist wesentlich teurer, als das stechen eines Tattoos. Um Narben sowie eventuell entstehende Hautverfärbungen zu vermeiden, sollte ein Fachmann aufgesucht werden.

Oftmals treffen Menschen dann die Entscheidung, Tattoos entfernen zu lassen, wenn diese an Bedeutung verlieren. Beispielsweise, wenn sich der oder die Geliebte verabschiedet hat oder sich das Tattoo aufgrund von Gewichtszunahme verändert bzw. Verzerrungen auftreten. Manchmal entscheiden sich Menschen auch nur für die Entfernung, weil Tätowierungen aus der Mode gekommen sind. Die Gründe für die Entfernung können vielschichtig sein, und die Nachfrage nach narbenfreien Methoden, um das unerwünschte Tattoo loszuwerden, ist groß.

Die gängigste Methode, um Tätowierungen entfernen zu lassen, ist die Lasertherapie. Wird eine Tätowierung fachgerecht gestochen, befinden sich die Farbpigmente des Tattoos in den mittleren Hautschichten, denn nur dann bleibt die Tätowierung farbecht erhalten. Bei Henna-Tattoos wird beispielsweise nur in die äußere Hautschicht gestochen. Aus diesem Grund verschwinden diese Tattoos nach einiger Zeit von selbst. Alle anderen Tattoos können mit der Lasertherapie entfernt werden. Dabei werden die Farbpigmente mittels eines Hautlasers zielgerichtet angepeilt und durch die Laserenergie erhitzt. Somit werden die Farbpigmente in der Haut buchstäblich zum Platzen gebracht. Bei dieser Therapie ist darauf zu achten, dass die umliegende Haut durch die Laserenergie nicht verletzt wird. Die verbleibenden Pigmentreste werden durch die eigenen Abwehrzellen mit der Zeit abgebaut. Da Tätowierungen auch mehrfarbig sein können, werden je nach Farbe auch unterschiedliche Lasertypen eingesetzt. Fachmännische Laserzentren verfügen in aller Regel über die verschiedenen Lasertypen.

Die komplette Entfernung eines Tattoos kann je nach Farbe und Größe sehr lange dauern, denn nach jeder Sitzung muss ungefähr vier Wochen gewartet werden, um dann erneut das Tattoo behandeln zu können. So kann die Entfernung eines sehr bunten Tattoos mehrere Monate dauern. Aber auch dann gibt es keine Gewährleistung, dass die Tätowierung vollständig verschwindet. Wenn beispielsweise der Lasertyp nicht mit dem Pigment kompatibel ist, kann es zu Narben, Verzerrungen und anderen Hautveränderungen kommen. Ebenso können so genannte Schattenbildungen, Ekzeme oder Hautreizungen auftreten. In diesem Fall würde nur noch die Transplantation eines Hautlappens Abhilfe schaffen. Aber auch diese lässt sich nicht ganz ohne Narben durchführen.

15.03.2011